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Abrechnung - Die unilaterale Riegelarbeit

20.06.2016 13:36
von Uwe Koch
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Koch's Abrechnungstipp

Zahntechnische Arbeiten werden heute immer individueller, anspruchsvoller und schneller in der Herstellung durch Fräsmaschinen. Trotzdem bleibt die Zahntechnik immer patientenbezogen und Einzelfall-abhängig. Nach wie vor werden Geschiebe, Anker oder Riegel verarbeitet, um eine Lösung für den Patienten zu finden, der keinen Klammermodellguss und kein Implantat haben möchte, wenn ihm 2 oder 3 Seitenzähne fehlen.

Im vorliegenden Fall hat sich der Patient in Abstimmung mit dem Behandler für eine Riegelarbeit entschieden, 2 Kronen werden vollverblendet und aus Edelmetall hergestellt. Die Riegelarbeit ist eine Verbindung von Kronen und festsitzenden Brücken mit herausnehmbarem Zahnersatz. Diese prothetische Wiederherstellung wird ausschließlich angewandt bei der Indikation eines Freiendsattels. Die Riegelarbeit ermöglicht dem Patienten das exakte Verschließen seiner Teilprothese. Man spricht in diesem Fall auch von einem Monoreduktor.

Zusätzliche Vorteile bestehen darin, auf eine unnötige Gaumenabdeckung im Oberkiefer oder einen unnötigen Unterzungenbügel im Unterkiefer zu verzichten.

Zahnkreuz

Abrechnung

Jede Art von Angeboten oder Rechnungen für das Dentallabor oder das Praxislabor kann hier immer nur eine individuelle Empfehlung darstellen. Falls weitere Leistungen erbracht werden, aus technischer Art oder auf Wunsch des Behandlers, können diese natürlich mit einfließen in ein entsprechendes Angebot. Mein Tipp: Arbeiten Sie mit Jumbos, wie sie z.B. in der DENTAplus Dentalabrechnung vorgegeben sind, und erstellen sich Leistungsketten, damit Sie keine Position vergessen.

Dabei nehmen Sie bitte auch Leistungen mit der Menge „0“ in Ihre Jumbos auf, um diese Leistungen evtl. mit anzusetzen, wenn Sie zu Beginn der Arbeit noch nicht erkennen konnten, was für Leistungen letztendlich zum Ansatz kommen.

Denken Sie verstärkt an kleine Leistungspositionen aus der Arbeitsvorbereitung wie, das Modellsegment sägen, Stümpfe vorbereiten und Dowel-Pins, die, mit kleinen Preisen versehen, konsequent auf jeder Rechnung erscheinen sollten – und zwar ausnahmslos, wo es möglich ist bzw. wo diese Tätigkeit anfällt (Kronen, Inlays, Veneers, Teleskope etc.)

Alle angegebenen Rechnungsbeispiele sind empfohlene Rechnungsbeispiele, die natürlich individuell an Ihr System und Ihre Art abzurechnen angepasst werden können.

Uwe Koch
www.go-zakk.de

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