3D-Druck
TL;DR: Ein sauberer 3D-Drucker arbeitet präziser, hält länger und spart teure Reparaturen. Reinige Harztank und Bauplattform regelmäßig – mindestens einmal pro Monat – mit Isopropylalkohol und weichen Tüchern.
Ein 3D-Drucker ist eine Investition – und den schützt du mit der richtigen Pflege. Nur ein sauber gewarteter Drucker behält seine volle Leistungsfähigkeit und dient dir jahrelang zuverlässig im Dentallabor. Der Grund ist einfach: Der Drucker besteht aus vielen Bauteilen, an denen sich Staub, Schmutz und Harz ansammeln. Mit der Zeit setzt sich dieser Schmutz fest und verklebt Teile – der Drucker wird langsamer oder macht Fehler. Lieber regelmäßig reinigen, als teure Reparaturen in Kauf nehmen.
Die Antwort hängt von der Nutzungsfrequenz, dem verwendeten Material und der Umgebung ab. Als Faustregel gilt: mindestens einmal pro Monat gründlich reinigen. Bei intensivem Einsatz im Laboralltag empfiehlt sich eine häufigere Reinigung.
Harzbasierte 3D-Drucker – also SLA-, DLP- oder MSLA-Modelle – haben bestimmte Bauteile, die besonders pflegebedürftig sind:
Vernachlässigst du diese Teile, leidet die Druckqualität spürbar.
Wische zunächst alle Außenflächen mit einem trockenen Tuch ab – auch Ecken und Ritzen. Dann folgt ein feuchtes Tuch für die Oberflächen. Verwende dabei keine chemischen Reinigungsmittel oder Seifen, da diese Oberflächen beschädigen können. Destilliertes Wasser reicht in der Regel aus.
Vor dem Reinigen der Druckkammer immer den Stecker ziehen!
Die meisten Hersteller empfehlen Isopropylalkohol oder Ethanol – mindestens 70-prozentig. Diese Lösungsmittel reinigen gründlich und verdunsten schnell, ohne Rückstände zu hinterlassen. Für empfindliche Oberflächen gibt es auch speziell entwickelte Reinigungslösungen für 3D-Drucker. Einige Hersteller bieten zudem spezielle Bürsten an, um schwer zugängliche Stellen zu erreichen.
Mindestens einmal pro Monat gründlich. Bei intensivem täglichem Einsatz empfiehlt sich eine wöchentliche Reinigung der Hauptkomponenten wie Harztank und Bauplattform.
Isopropylalkohol (mindestens 70 %) oder Ethanol sind die empfohlenen Mittel. Beide verdunsten rückstandslos. Keine handelsüblichen Reiniger oder Seifen verwenden – sie können Oberflächen beschädigen.
Fülle das flüssige Harz zunächst in einen sauberen Behälter. Sammle Rückstände mit einem Plastikschaber und wische den Tank dann gründlich mit Papiertüchern und Isopropylalkohol aus. Achte darauf, dass keine gehärteten Partikel im Tank verbleiben.
Verschmutzungen setzen sich fest, verkleben Bauteile und führen zu Druckfehlern oder Systemausfällen. Im schlimmsten Fall entstehen kostspielige Reparaturen oder die Druckqualität leidet dauerhaft.
Ja, unbedingt. Vor dem Reinigen der Druckkammer immer den Stecker aus der Steckdose ziehen – aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Elektronik.



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