3D-Druck
TL;DR: Ungehärtetes Harz muss nicht weggeworfen werden. Mit Abflusslöchern in den CAD-Konstruktionsdateien und einem 3D-Drucker mit integriertem Harzabflusssystem sparst du bis zu 3 € pro Modell – und schonst gleichzeitig die Umwelt.
Immer mehr Dentallabore streben nach mehr Nachhaltigkeit und Kosteneinsparung in ihren Prozessen. Der In-House-3D-Druck hilft dabei, die Herstellungskosten von Zahnersatz zu senken. Trotzdem fällt bei vielen 3D-Druckverfahren noch immer viel Ausschuss an – vor allem in Form von unverbrauchtem Harz.
Mit verbessertem technischen Equipment und einigen praktischen Tipps lässt sich dieser Abfall drastisch reduzieren. Du sparst Geld, vermeidest Nervenaufwand und schonst gleichzeitig die Umwelt.
Implantat- und kieferorthopädische Modelle gehören nach wie vor zu den Haupteinsatzbereichen des zahntechnischen 3D-Drucks. Um diese kosteneffizient herzustellen, werden Modelle – anders als Gipsmodelle – oft nicht massiv gedruckt. Stattdessen werden in den CAD-Konstruktionsdateien geplante Hohlräume eingebaut. Dort härtet das Harz nicht aus, was das Gesamtgewicht und die direkten Harzkosten senkt.
Das Problem: Beim Ablösen der Modelle von der Druckplatte entweicht ungehärtetes Harz aus diesen Hohlräumen – es läuft über die Arbeitsoberfläche und erzeugt eine kostspielige Sauerei.
Die Lösung: Berücksichtige bereits bei der CAD-Konstruktion Abflusslöcher für das Harz. Das ungehärtete Harz kann dann nach dem Druck verlustfrei in den Harztank zurücklaufen, wird für den nächsten Druck wiederverwendet – und die Arbeitsplatte bleibt sauber.
Neben der Anpassung der CAD-Dateien gibt es eine weitere wichtige Stellschraube: die Wahl des richtigen 3D-Druckers. Der IXIOdent X300 unterstützt dich dabei durch sein innovatives Harzabflusssystem. Überflüssiges Harz entweicht damit noch effizienter durch die konstruierten Abflusslöcher zurück in den Harztank.
Der X300 kann nach Abschluss des Drucks die Druckplatte anwinkeln – das beschleunigt und verbessert den Harzabfluss. So lassen sich bis zu 3 € pro Modell an verlorenem Harz zurückgewinnen. Bei bis zu 63 Modellen pro Druckdurchgang bedeutet das Harz im Wert von bis zu 189 €, das wieder in den Kreislauf fließt – täglich.
Ungehärtetes Harz ist ein oft vernachlässigter Kostenfaktor im 3D-Druck. Zwei Maßnahmen helfen dir schnell und unkompliziert:
So verbesserst du die Profitabilität deines Dentallabors und reduzierst gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck.
Die zwei wichtigsten Maßnahmen: Erstens Abflusslöcher in CAD-Konstruktionsdateien einplanen, damit ungehärtetes Harz zurück in den Tank fließen kann. Zweitens einen 3D-Drucker mit integriertem Harzabflusssystem wie den IXIOdent X300 nutzen.
Abflusslöcher sind gezielt in CAD-Modellen platzierte Öffnungen, durch die ungehärtetes Harz aus Hohlräumen nach dem Druck verlustfrei in den Harztank zurückfließt. Sie verhindern, dass Harz auf der Arbeitsoberfläche ausläuft, und ermöglichen die Wiederverwendung des Materials.
Mit dem IXIOdent X300 lassen sich bis zu 3 € pro Modell an Harz zurückgewinnen. Bei bis zu 63 Modellen pro Druckdurchgang sind das bis zu 189 € wiedergewonnenes Material – pro Druckdurchgang.
Massivdrucke verbrauchen deutlich mehr Harz und sind schwerer. Durch geplante Hohlräume in der CAD-Konstruktion reduziert sich das Modellgewicht und damit direkt die Harzkosten pro Modell.
Drucker mit integriertem Harzabflusssystem – wie der IXIOdent X300 – sind besonders geeignet. Durch das Anwinkeln der Druckplatte nach dem Druck fließt überschüssiges Harz schneller und vollständiger zurück in den Tank.



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