3D-Druck
TL;DR: Die richtige Baugröße deines 3D-Druckers hängt von der Art der Objekte, der täglichen Druckmenge und deinem Budget ab. Für die meisten zahntechnischen Anwendungen reichen Druckplatten im Format 150 x 150 mm bis 200 x 200 mm aus.
Der 3D-Druck hat sich in der Zahntechnik in den letzten Jahren stark etabliert. Die Möglichkeiten begeistern – doch der Kostendruck in Dentallaboren bremst manchmal den Einstieg. Die Angst vor hohen Investitionskosten und ungewissem Erfolg ist real. Eine der häufigsten Unsicherheiten: Welche Baugröße brauche ich eigentlich?
In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du die richtige Wahl triffst.
Die Baugröße definiert das maximale Volumen, das ein Drucker erzeugen kann – berechnet aus Breite x Länge x Höhe. Im zahntechnischen Bereich überschreiten die meisten Druckobjekte die Höheneinschränkungen der gängigen Drucker (meist über 200 mm) nicht. Der Höhenwert ist daher oft weniger entscheidend als Breite und Länge der Druckplatte.
Hinweis: Jeder 3D-Druckertyp hat eigene Stärken und Schwächen bei der Erstellung von Objekten unterschiedlicher Größe. Die Baugröße allein bestimmt also nicht alles – sie hängt auch von den technischen Einschränkungen des jeweiligen Druckers ab.
Die meisten zahntechnischen 3D-Drucker haben eine maximale Baugröße von 150 x 150 x 200 mm oder bis zu 200 x 200 x 250 mm. Das reicht für einzelne Modelle, Abformlöffel oder Schienen in der Regel aus. Für höhere Produktionsmengen brauchst du einen Drucker mit größerer Druckfläche.
Bei der Auswahl der richtigen Baugröße spielen vier Faktoren eine Rolle:
Provisorien erfordern in der Regel eine kleinere Baugröße. Modelle und Abformlöffel benötigen mehr Fläche. Definiere zunächst, was du hauptsächlich drucken willst.
Bei manchen Technologien sinkt die Druckqualität mit steigendem Bauvolumen. Überlege, welche Präzision du für deine Produkte brauchst. Moderne 3D-Drucker liefern heute in der Regel sehr hochauflösende Ergebnisse – dieses Kriterium schränkt die Auswahl aber dennoch ein.
Kleinere Drucker sind günstiger in der Anschaffung. Allerdings können sie weniger Aufträge gleichzeitig abarbeiten – das erhöht Bestückungszeit und Personalaufwand. Rechne die Gesamtkosten durch, bevor du dich entscheidest.
Bestimme deinen täglichen Druckbedarf konkret. Ein Beispiel:
Berücksichtige dabei unbedingt die Druck- und Bestückzeit: Bei SLA-Druckern ca. 3,5 Stunden pro Durchgang, bei MSLA und DLP ca. 1 Stunde. Das macht einen erheblichen Unterschied im Laboralltag.
Die richtige Baugröße ist keine isolierte Entscheidung – sie hängt von deinen Anwendungen, der gewünschten Präzision, den Kosten und der täglichen Auslastung ab. Definiere zunächst klar, was du drucken möchtest: Provisorien oder Abformlöffel. Dann kalkuliere deinen Tagesbedarf und wähle den Drucker, der dazu passt – nicht zu groß, nicht zu klein.
Die Baugröße gibt an, wie viel Volumen ein 3D-Drucker maximal erzeugen kann – berechnet aus Breite x Länge x Höhe. Im zahntechnischen Alltag ist vor allem die Druckfläche (Breite x Länge) entscheidend.
Für die meisten zahntechnischen Anwendungen reichen Druckplatten von 150 x 150 mm bis 200 x 200 mm aus. Für höhere Produktionsmengen empfiehlt sich eine größere Baugröße.
Auf eine Baugröße von 192 x 122 mm passen je nach Modelltyp zwischen 6 und 8 Modelle. Plane für deinen Tagesbedarf entsprechend mehrere Druckdurchläufe ein.
Bei SLA-Druckern dauert ein Durchgang ca. 3,5 Stunden. MSLA- und DLP-Drucker schaffen das in ca. 1 Stunde. Die Technologiewahl beeinflusst damit die tägliche Produktionskapazität erheblich.
Nicht automatisch. Größere Drucker haben höhere Anschaffungskosten und werden nur dann rentabel, wenn der tägliche Druckbedarf entsprechend hoch ist. Kalkuliere deinen konkreten Bedarf, bevor du investierst.



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